- seit 1997 Inhaber von Mustermann Bauwerksabdichtung in Musterstadt
- seit 2015 Sachverständiger für Bauwerksabdichtung
- seit 2016 Fachkraft für Thermografie, Stufe 1
- rund 150 km Einsatzgebiet bis Hamburg und Berlin, Abdichtungen auch bundesweit
Kernkompetenzen: nasse Keller, feuchtes Mauerwerk, Schimmel
Wofür Auftraggeber Max Mustermann rufen, ist klar umrissen: Fast immer geht es um nasse Keller, feuchtes Mauerwerk und Schimmel. Dazu gehören die Kellerwandabdichtung erdberührter Wände mittels Injektion, Abdichtung von innen und außen, Trockenlegung von Mauerwerk, Schimmelsanierung, die Ermittlung der Schadensursache sowie Dämmung und Dränage.
Fachliche Schwerpunkte
- Kellerabdichtung von innen per Injektion
- Trockenlegung von Mauerwerk mit nachträglicher Horizontalsperre
- Schimmelpilzgutachten und Schimmelsanierung
- Ursachenermittlung bei Feuchteschäden, auch auf großen Flächen
- Abdichtung von außen, Kellerdämmung und Dränage
Kellerabdichtung von innen: Injektion statt Aufgraben
Dringt Wasser durch Kellerwand, Bodenplatte oder die Fuge dazwischen, muss nicht zwangsläufig von außen aufgegraben werden. Max Mustermann dichtet von innen ab: Über Bohrpacker bringt er Injektionsharze und -gele in das Bauteil oder dahinter ein – genau dort, wo das Wasser eindringt. Terrassen, Anbauten und Nachbargrenzen bleiben unberührt; bei Reihen- und Stadthäusern ist das oft der einzige praktikable Weg.
Regelwerk und Stand der Technik
Für nachträgliche Abdichtungen im Bestand ist das WTA-Merkblatt 4-6 „Nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile“ der maßgebliche Stand der Technik. Die DIN 18533 regelt die Abdichtung erdberührter Bauteile auf der Wasserseite, also in der Regel von außen, und ordnet ein, welche Wassereinwirkung am Bauteil ansteht. Davon hängt ab, welches Verfahren überhaupt in Frage kommt.
| Klasse | Wassereinwirkung am Bauteil nach DIN 18533 |
|---|---|
| W1-E | Bodenfeuchte und nicht drückendes Wasser; W1.2-E mit Dränung |
| W2-E | Drückendes Wasser: W2.1-E bis 3 m, W2.2-E über 3 m Eintauchtiefe |
| W3-E | Nicht drückendes Wasser auf erdüberschütteten Decken |
| W4-E | Spritzwasser und Bodenfeuchte am Wandsockel, Kapillarwasser in und unter Wänden |
Verfahren
- Schleierinjektion: Polyacrylatgel wird durch das Bauteil hindurch in den angrenzenden Boden verpresst und bildet dort eine flächige Abdichtungsebene auf der Wasserseite – auch unter Bodenplatten.
- Rissinjektion: Wasserführende Risse werden mit Polyurethanharz dehnfähig gefüllt; bei Betonbauteilen gelten für die Injektionsstoffe die Anforderungen der DIN EN 1504-5.
- Wand-Boden-Anschlussfuge: die typische Schwachstelle gemauerter Keller, gezielt über Packer in der Fuge abgedichtet.
- Horizontale und vertikale Abdichtung von Wänden und Fußböden mit PUR-Injektionsharzen und Polyacrylatgelen.
Keller zwischen Hamburg, Berlin und der Seenplatte
Welche Wassereinwirkung ansteht, hängt stark vom Baugrund ab. In Mecklenburg und der Prignitz prägen lehmige Geschiebemergel die Böden: Sie lassen Sickerwasser kaum durch, es staut sich vor der Kellerwand. Ohne funktionierende Dränung gilt ein solcher Keller nach DIN 18533 in der Regel als W2.1-E, also mit drückendem Wasser. In Berlin liegt ein großer Teil der Stadt im Urstromtal mit sandigem Untergrund und oft hoch anstehendem Grundwasser, in Hamburg gilt das für die Marschgebiete an der Elbe. Die fachliche Einstufung vor Ort ist deshalb der erste Schritt jeder Kellerabdichtung – in Schwerin und Rostock genauso wie in Hamburg und Berlin.
Wasser im Keller? Beschreiben Sie kurz, wo es eindringt. Max Mustermann sieht sich den Keller vor Ort an und stuft die Wassereinwirkung ein.
Mauerwerkstrockenlegung: Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchte
Steigt Feuchtigkeit kapillar im Mauerwerk auf, fehlt meist eine funktionierende Horizontalsperre. Bei vielen älteren Häusern gibt es sie gar nicht, bei anderen ist die ursprüngliche Sperrschicht aus Bitumenpappe, Teerpappe oder Schiefer nach Jahrzehnten undicht oder wird von Putz und Anschüttungen überbrückt. Die Folgen: feuchte Wandfüße, abplatzender Putz, Salzausblühungen, muffiger Geruch und Schimmel.
Trockenlegung nach dem Stand der Technik
Grundlage ist das WTA-Merkblatt 4-4 „Mauerwerksinjektion gegen kapillare Feuchtigkeit“. Entscheidend ist der Durchfeuchtungsgrad: Er wird vorab bestimmt, denn Injektionsstoffe mit WTA-Zertifikat sind jeweils nur bis zu einem geprüften Durchfeuchtungsgrad wirksam.
- Mauerwerksdiagnostik: Feuchte- und Salzgehalt in mehreren Höhen und Tiefen, Mauerwerksart, Hohlräume.
- Vorbereitung: Hohlräume und offene Fugen, wie sie in Misch- und Feldsteinmauerwerk häufig sind, werden vorab verfüllt, damit das Injektionsmittel nicht ungenutzt abfließt.
- Injektion im engen Bohrlochraster, drucklos oder mit Druck, bis im ganzen Wandquerschnitt eine durchgehende Sperrschicht entsteht.
- Salzbelasteter Putz wird entfernt; ein Sanierputzsystem nach WTA-Merkblatt 2-9 lagert die Salze in seinen Poren ein und hält die Oberfläche trocken.
Trocken ist die Wand danach nicht über Nacht: Je nach Wanddicke und Ausgangsfeuchte dauert das Austrocknen viele Monate, eine Kontrollmessung zeigt, ob die Sperre wirkt. Als Alternative zur Injektion beschreibt das WTA-Merkblatt 4-7 mechanische Horizontalsperren, etwa eingeschlagene Edelstahlbleche oder das Mauersägeverfahren.
Backstein, Feldstein, Gründerzeit: Häuser der Region
In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg stehen viele Bauern-, Guts- und Stadthäuser auf Feldsteinfundamenten oder haben Keller aus Mischmauerwerk, in dem Hohlräume die Injektion erschweren. In Berlin und Hamburg sind es vor allem die Gründerzeitbauten mit Ziegelkellern, deren ursprüngliche Sperrschicht nach über hundert Jahren nicht mehr dicht ist. Für jedes dieser Mauerwerke wird das Verfahren eigens gewählt.
Schimmelgutachten: Bewertung und Sanierung nach UBA-Leitfaden
Max Mustermann ist von der Handwerkskammer Musterstadt öffentlich bestellt und vereidigt; seine Schwerpunkte sind Schimmelpilzerkennung, -bewertung und -sanierung sowie Bauwerksabdichtung. Ein Schimmelgutachten beantwortet drei Fragen: Wie groß ist der Befall, woher kommt die Feuchtigkeit, und wie muss saniert werden?
Was der Stand der Technik verlangt
Maßstab ist der „Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden“ des Umweltbundesamts, ergänzt um das WTA-Merkblatt 4-12 zu Zielen und Kontrolle von Schimmelpilzsanierungen.
- Erst die Ursache, dann die Sanierung: Ohne beseitigte Feuchtequelle kommt der Schimmel zurück.
- Entfernen statt überstreichen: Befallene Materialien werden ausgebaut oder fachgerecht gereinigt. Abtöten allein genügt nicht, denn auch abgestorbene Schimmelpilzbestandteile können Allergien auslösen.
- Das Sanierungsziel richtet sich nach der Nutzung: Für Wohn- und Schlafräume gelten strengere Maßstäbe als für einen Kellerabstellraum.
- Arbeitsschutz und Abschottung nach DGUV Information 201-028, damit Sporen nicht in andere Räume gelangen.
- Eine Kontrolle zum Abschluss belegt, dass die Sanierung erfolgreich war.
Schimmel in der Mietwohnung: Gutachten für Berlin, Hamburg und die Region
In Berlin und Hamburg, aber auch in Schwerin und Rostock klärt oft erst ein Gutachten, ob der Schimmel auf einen baulichen Mangel oder auf Lüften und Heizen zurückgeht. Fachlich geht es um Oberflächentemperatur und Luftfeuchte: DIN 4108-2 verlangt an Wärmebrücken einen Temperaturfaktor fRsi von mindestens 0,70. Unter den Normbedingungen – 20 °C und 50 % relative Luftfeuchte innen, −5 °C außen – heißt das mindestens 12,6 °C an der Innenoberfläche; wird die Stelle kälter, steigt das Schimmelrisiko deutlich. Hält das Bauteil den Wert ein und ist die Raumluft dennoch dauerhaft zu feucht, rückt die Nutzung in den Blick. Werden größere Teile der Fenster erneuert, sieht DIN 1946-6 zudem ein Lüftungskonzept vor, das den Feuchteschutz sicherstellt.
Vor Gericht sollen nach § 404 ZPO vorrangig öffentlich bestellte Sachverständige herangezogen werden. Auch ein selbständiges Beweisverfahren braucht eine belastbare Feststellung des Schadens.
Schimmel in Wohnung oder Haus? Schildern Sie kurz, wo und seit wann er auftritt. Das Gutachten klärt Ausmaß, Ursache und den Weg der Sanierung.
Ursachensuche: Feuchtemessung, Mauerwerksdiagnostik und Thermografie
Ob nasser Keller, feuchte Außenwand oder Schimmelfleck: Saniert wird erst, wenn die Ursache feststeht. Max Mustermann beurteilt Mauerwerk und Bauteile vor Ort, analysiert Feuchteschäden und hält das Ergebnis auf Wunsch in einem Gutachten fest.
Worauf eine belastbare Diagnose beruht
- Mauerwerksdiagnostik nach WTA-Merkblatt 4-5: Mauerwerksart, Schadensbild sowie die Verteilung von Feuchte und Salzen über Höhe und Tiefe des Bauteils.
- Feuchtemessung: Elektrische und kapazitive Handgeräte zeigen, wo es feucht ist. Den tatsächlichen Wassergehalt liefert erst die Darrmethode an entnommenen Proben; wie gemessen wird, beschreibt das WTA-Merkblatt 4-11.
- Salzanalyse: Der Gehalt an Chloriden, Nitraten und Sulfaten zeigt, ob hygroskopische Feuchte im Spiel ist und welcher Putz dauerhaft hält.
- Thermografie: Max Mustermann ist Fachkraft für Thermografie (Stufe 1). Wärmebilder machen Wärmebrücken, feuchte Zonen und Undichtigkeiten sichtbar – aussagekräftig vor allem in der Heizperiode, wenn zwischen innen und außen ein deutlicher Temperaturunterschied besteht.
- U-Wert-Messung: Sie zeigt, wie viel Wärme ein Bauteil tatsächlich verliert. Belastbar ist eine Messung über mehrere Tage mit Wärmestrommesser, wie sie ISO 9869-1 beschreibt.
Typische Fragen, die die Ursachensuche klärt
- Kommt die Feuchte von außen, von unten oder als Tauwasser aus der Raumluft?
- Wirkt eine frühere Abdichtung noch, und wo ist sie undicht?
- Sind Salze im Mauerwerk, die neuen Putz wieder zerstören würden?
- Welche Maßnahme ist nötig – und welche wäre überflüssig?
Unklar, woher die Feuchte kommt? Beschreiben Sie kurz, was Sie beobachten: nasse Stellen, muffigen Geruch oder abplatzenden Putz. Saniert wird erst, wenn die Ursache feststeht.
Innen, außen oder beides: Abdichtungskonzept, Dämmung und Dränage
Nicht jeder Keller lässt sich allein von innen dauerhaft trocken halten, und nicht jeder muss aufgegraben werden. Max Mustermann übernimmt auch Abdichtungen innen und außen, Kellerwände mit Dämmung und Arbeiten an der Dränage. Welcher Weg passt, folgt aus Wassereinwirkung, Zugänglichkeit und der geplanten Nutzung des Kellers.
| Abdichtung von innen | Abdichtung von außen | |
|---|---|---|
| Erdarbeiten | keine | Aufgraben bis zum Fundament |
| Wirkungsweise | Abdichtung im oder hinter dem Bauteil, per Injektion oder Schleier | Abdichtung auf der Wasserseite der Wand |
| Regelwerk | WTA-Merkblatt 4-6 | DIN 18533, im Bestand ergänzt um WTA-Merkblatt 4-6 |
| Sinnvoll, wenn | die Außenseite verbaut ist: Anbauten, Terrassen, Grenzbebauung | die Außenseite frei zugänglich ist und ohnehin gedämmt oder dräniert wird |
Dränage und Dämmung
Eine Dränung nach DIN 4095 leitet Sickerwasser ab, bevor es sich vor der Wand aufstaut. In bindigen Böden kann sie die Wassereinwirkung nach DIN 18533 von drückendem auf nicht drückendes Wasser zurückführen – vorausgesetzt, das Wasser lässt sich dauerhaft ableiten. Soll der Keller zusätzlich gedämmt werden, muss die Dämmung zum Feuchtezustand der Wand passen: außen als Perimeterdämmung, innen nur mit einem nachgewiesenen System, damit sich hinter der Dämmung kein Tauwasser sammelt (DIN 4108-3).
So läuft ein Auftrag ab
- Sie schildern Ihr Anliegen – über „Anfrage senden“ auf dieser Seite.
- Max Mustermann sieht sich Keller, Wände oder Boden vor Ort an.
- Nach der Besichtigung erhalten Sie ein detailliertes Angebot, aufgegliedert nach Lohn- und Materialkosten.
Brauchen Sie zuerst Klarheit über den Schaden, beginnt der Auftrag mit der Ursachensuche oder einem Gutachten.
Worum geht es bei Ihnen? Mit Ihrer Schilderung beginnt Schritt 1. Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich.
Einsatzgebiet
Einsatzgebiet: von Musterstadt bis Hamburg und Berlin
Das Büro von Mustermann Bauwerksabdichtung liegt in Musterstadt, etwa gleich weit von Hamburg und von Berlin entfernt. Von hier aus übernimmt Max Mustermann Gutachten, Ursachensuche und Kellerabdichtungen im Umkreis von rund 150 Kilometern: in ganz Mecklenburg-Vorpommern bis Stralsund und Greifswald, in der Prignitz und in Nordbrandenburg, in Lübeck, im Hamburger Umland und in Berlin. Abdichtungsarbeiten führt er auch bundesweit aus.
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bis 50 km
- Parchim 20 km
- Güstrow 25 km
- Schwerin 45 km
- Waren (Müritz) 46 km
-
50 bis 100 km
- Ludwigslust 51 km
- Perleberg 51 km
- Wismar 54 km
- Wittstock/Dosse 55 km
- Rostock 60 km
- Neubrandenburg 79 km
- Neuruppin 90 km
- Lübeck 96 km
-
100 bis 150 km
- Stralsund 104 km
- Greifswald 104 km
- Lüneburg 116 km
- Oranienburg 120 km
- Hamburg 137 km
- Berlin 148 km
Entfernungen in Luftlinie ab dem Büro in Musterstadt.
Bewertungen
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Eintrag im Sachverständigenverzeichnis
Bestellungsgebiet
Holz- und Bautenschützerhandwerk
Fachbereich: Hochbau
Bestellt durch: Handwerkskammer Musterstadt
Anschrift
Musterstraße 1
12345 Musterstadt
Kontakt
Keine Rufnummer hinterlegt.
Schwerpunkte
Schimmelpilzerkennung, -bewertung, -sanierung · Bauwerksabdichtung
Zum Eintrag von Max Mustermann
Max Mustermann ist erfunden. Auf einer echten Platin-Seite steht hier der Eintrag aus dem Sachverständigenverzeichnis: Bestellung, Bestellungsgebiet, Fachbereich und Anschrift.
Öffentlich bestellt und vereidigt heißt: Eine Kammer hat besondere Sachkunde, persönliche Eignung und Unabhängigkeit geprüft und den Sachverständigen auf unparteiliche Aufgabenerfüllung vereidigt. Gutachten aus dieser Gruppe haben vor Gericht, bei Behörden und bei Versicherungen besonderes Gewicht. Was ein Gutachten in diesem Bereich leistet und was es kostet, steht im Ratgeber Baugutachter und Bausachverständiger.
Themengebiete
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